Uwe Struck Unternehmensberatung

Liquidität und Kosten im grünen Bereich halten

Controlling ist die Beschaffung und Auswertung von Informationen zur Unternehmens- steuerung! Man kann Controlling im übertragenen Sinne als das Armaturenbrett des Unternehmens ansehen. Es zeigt der Geschäftsleitung Informationen über Liquidität, Kosten, Kapazitäten usw. an, die zur Unternehmenssteuerung  wichtig sind. Ein Auto wird nie ohne Armaturenbrett gefahren, aber viele Unternehmen ohne Controlling.

Da die Erhaltung der Zahlungsfähigkeit in kleinen und mittleren Unternehmen immer eine besondere Herausforderung ist und sofort nach der Gründung beginnt, muss ein Controlling täglich Daten zur Verfügung stellen, die das Liquiditätsmanagement für die Geschäftsführung einfach und effizient werden lassen. Ergänzend sind laufend Kosten und Gewinnen pro Auftrag (Projektkosten oder Kostenträger) oder pro Kostenstellen (Profitcenter) bereitzustellen, das heißt, mit Kostencontrolling werden Gewinne und damit die Rentabilität sichergestellt. Sind diese Daten erst einmal im Computer lassen sich viele praktische Kennzahlen berechnen.

Jedes Unternehmen hat ein individuelles Leistungsspektrum und eine individuelle Organisation. Beides führt dazu, dass auch jedes Controlling individuell sein muss. Der Kauf einer Standardsoftware ist deshalb weniger als die halbe Miete. Erst die Auswahl einer geeigneten Software und ihre optimale Anpassung an die Besonderheiten des Unternehmens bringen die gewünschten Ergebnisse.

Die Einrichtung der organisatorischen Abläufe und die Auswahl effizienter Controlling- Tools stehen im Zentrum meiner Controllingberatung.  Darunter fallen auch die Einrichtung einer Zeiterfassung sowie die Berechnung von Stundenssätzen. Für Unternehmen bis 25 Mitarbeiter stelle ich im Rahmen einer Beratung kostenlos eine Software für Controlling und Unternehmensplanung bereit.



Liquiditätscontrolling

Liquidität vor Rentabilität! Oder: Liquide muss ein Unternehmen vom ersten Tag an sein und bleiben. Rentabel muss es irgendwann werden!

Kleine Unternehmen verfügen kaum über ein großes Liquiditätspolster. Um immer zahlungsfähig zu bleiben, sind sie gezwungen, täglich Liquiditätsmanagement zu betreiben. Professionelles Liquiditätsmanagement beginnt in der Praxis mit der regelmäßigen Erfassung der entsprechenden Daten. Dazu bedarf es hauptsächlich einer leistungsfähigen Software. Das erforderliche Wissen ist im Prinzip leicht zu verstehen und wird im Rahmen einer Beratung vermittelt. Kern der Software müssen einige Instrumente sein, die es zum einen erlauben einen guten Einblick in die Entwicklung der Liquidität in den kommenden Wochen und Monaten zu erhalten und zum anderen beim kurzfristigen Liquiditätsmanagement helfen, z. B. mit einer Aufstellung der Rechnungen die in den kommenden Wochen zu Ein- und Auszahlungen führen werden. Mit einer einfachen Auswertung der Daten kann man Liquiditätslücken lange  vor ihrem Auftreten erkennen und entsprechend gegensteuern, beispielsweise indem Zahlungen verschoben werden oder die KK-Linie vorübergehend erhöht wird. Durch clevere Organisation der Datenpflege und der Auswertungen, ist der Zeitaufwand in der Praxis geringer als gemeinhin angenommen wird.

 



Kostencontrolling

Große Unternehmen haben meistens ein komfortables Liquiditätspolster. Für sie ist Liquiditätscontrolling eher eine "Nebenbeschäftigung zur lukrativen Geldanlage". Damit dies so bleibt kümmern sich große Unternehmen sehr intensiv um Kostencontrolling. Der Grund ist einfach. Wenn ein Unternehmen mit einem guten Kostencontrolling die Kosten im Griff hat, entstehen auch Gewinne. Diese wiederum erhöhen das Liquiditätspolster und schaffen so eine komfortable Liquiditätssituation.

Aufgrund des einfachen Zusammenhangs, dass Kostencontrolling die Gewinnchancen verbessert und zusätzlich mehr Liquidität ins Unternehmen bringt, sollte ein Kostencontrolling selbstverständlich sein.

Ein sehr verbreitetes Instrument des Kostencontrollings sind laufende Plan-Ist-Vergleiche für Einzelaufträge oder Projekte (z. B. im Maschinenbau oder bei Softwareunternehmen). Auch laufende Plan-Ist-Vergleiche  für Unternehmensbereiche (Profitcenter) oder Produktgruppen sind verbreitet. Neben der Einrichtung von Plan-Ist-Vergleichen gehören zum Spektrum des Kostencontrollings zudem die Aufstellung von Preiskalkulationen inklusive der Ermittlung von Stunden- und Zuschlagssätzen. Um Personalkosten unternehmensintern verrechnen zu können, muss Kostencontrolling auch die Einrichtung von Projektabrechnungen und Zeiterfassungen umfassen.



Finanzplanung

Ohne Planzahlen keine Plan-Ist-Vergleiche. Deshalb steht am Anfang des Controllings die Finanzplanung auf der Basis von zu erwartenden Umsätzen und Kosten. In jungen Unternehmen entstehen so die Plan-Gewinn- und Verlustrechnung und die Liquiditäts- planung. Im täglichen Geschäft bleiben die Plangrößen als Richtwerte stehen. Sie durch gutes Management zu erreichen ist dann die wirkliche Herausforderung für die leitenden Personen im Unternehmen.

Der Vorteil einer fundierten Planung besteht in der Praxis meist darin, zu sehen, ob sich die geplante Entwicklung eines neuen Produktes oder die Akquisition neuer Kundengruppen wirtschaftlich rechnen. Auch die Hausbank erwartet regelmäßig eine aktuelle Finanzplanung.



Controlling-Software

Heutzutage ist Controlling und insbesondere Kostenrechnung eigentlich kein Problem mehr. Sind die Daten erst einmal im Computer, können Deckungsbeitragsrechnungen, Kostenstellenrechnungen usw. "auf Knopfdruck" durchgeführt werden. Das Problem in der Praxis besteht in der Datenerfassung. Denn ohne ordentliche Datenbasis keine Auswertungen "auf Knopfdruck". Um hierzu kein zusätzliches Personal einzustellen zu müssen, greife ich auf eine sehr effiziente Methode der Datenerfassung zurück, die mit dem vorhandenen Personal auskommt. Fachwissen über Controlling oder Buchhaltung ist nicht erforderlich.

Gerne würde ich häufiger Standardsoftware einsetzen. Aber leider orientieren sich die Softwarepakete zu oft an den Anforderungen größerer Unternehmen und an amerikanisch klingenden Kennzahlen, die den Nichtfachmann zwar beeindrucken, aber für kleine und mittlere Unternehmen nebensächlich sind. Oft fehlen dagegen einfache Instrumente zum effizienten Liquiditätsmanagement. Auch die Preise für eine ordentliche Standardsoftware sind für kleine Unternehmen häufig nicht tragbar.

Für Unternehmen bis 25 Mitarbeiter stelle ich deshalb eine Software bereit, die inzwischen bei vielen Unternehmen im Einsatz ist. Sie enthält die erforderlichen Instrumente für Liquiditäts- und Kostencontrolling als auch für die Unternehmens- planung. Mandanten erhalten sie im Rahmen der Beratungen kostenfrei. In größeren Unternehmen wird eine Standardsoftware ausgewählt, die den Anforderungen des Unternehmens am besten entspricht.



Referenzen

Die im Folgenden genannten Personen geben Ihnen gerne telefonische Auskünfte zur durchgeführten Beratung.


Wolf& Partner GmbH, Berlin
Ansprechpartner:Herr Dr. P. Salzberg, Geschäftsführer,
Tel. 030 63 92 61 11

www.wp-berlin.de

VITOLI
Ansprechpartner: Herr P. Schneider, Geschäftsführer,
Tel. 030 236 07 389
www.vitoli.de

Bei Technologieunternehmen kann die Beratung
durch das TCC-Berlin gefördert werden.
www.tcc-berlin.de


Links

Einen guten Überblick über das Thema Controlling bietet das Controlling-Portal.
http://www.controllingportal.de

Was kleinere Unternehmen und Existenzgründer über Controlling wissen sollten hat das Bundeswirtschaftsministerium zusammengestellt.
http://www.existenzgruender.de/controllingplaner/index.php